Datenschutz

Das Tool unter app.keystate.de · Fassung vom 31. August 2026

Wofür diese Erklärung gilt

Sie gilt für das Tool unter app.keystate.de, für die Links, die aus verschickten Mails auf link.keystate.de führen, und für die Wertermittlung, die ein Maklerbüro von hier aus in seine eigene Website einbaut. Für die Daten der Newsletter-Empfänger ist das jeweilige Maklerbüro verantwortlich, nicht Keystate. Wir verarbeiten sie in seinem Auftrag und auf seine Weisung. Für unsere Verkaufsseite keystate.de gilt eine eigene Erklärung.

Zwei Rollen, sauber getrennt

Keystate verarbeitet in zwei verschiedenen Rollen. Wer wofür zuständig ist, entscheidet darüber, an wen Sie sich wenden.

Technisch getrennt sind die Büros über eine Kennung, die jede Tabelle mit Bürodaten trägt. Jede Abfrage filtert danach; fremde Daten sind nicht sichtbar.

Verantwortlich

Bösch & Kuzma GmbH
Faulenstraße 67
28195 Bremen
Vertreten durch Niklas Bösch und Maciej Kuzma
Amtsgericht Bremen, HRB 38755 HB
niklas@keystate.de

Was das Tool nicht tut

Damit die folgenden Abschnitte darüber gar nicht erst reden müssen:

Daten des Maklerbüros: hier sind wir verantwortlich

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Wir brauchen diese Daten, um den Vertrag mit dem Büro zu erfüllen. Für die Bremse gegen Passwort-Raten kommt Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO hinzu. Sie schützt den Zugang vor Übernahme.

Daten der Empfänger und Eigentümer: hier arbeiten wir im Auftrag

Diese Daten gehören dem Maklerbüro. Wir speichern und verarbeiten sie für das Büro, nicht für uns.

Empfängerliste

E-Mail-Adresse, Vorname, Nachname, Anrede, Telefonnummer, betreuender Mitarbeiter, Herkunft des Kontakts (Eingabe, CSV-Import oder Anmeldeformular des Büros), Status, eine freie Notiz des Büros und das Suchprofil: Objektarten, Zimmerzahl, Preisrahmen, Fläche, Regionen. Ein Import fasst abgemeldete und ausgeschlossene Kontakte nie an.

Einwilligungen mit Nachweishistorie

Zu jeder Einwilligung stehen Weg, Zeitpunkt, IP-Adresse und der Bestätigungs-Token. Es wird nie ein Eintrag gelöscht und nie ein Weg überschrieben: Ein Widerruf schließt den bestehenden Eintrag ab, eine neue Einwilligung entsteht nur als neuer Eintrag. Ohne diese Historie ließe sich Jahre später nicht mehr belegen, dass eine Mail erlaubt war.

Die Zustimmung zur Messung ist eine eigene Einwilligung mit eigenem Datum. Wer nur Post will, bekommt sie ohne Zählpixel und ohne umgeschriebene Links.

Zustellungen

Je Mail: Status, Zahl der Versuche, letzter Zeitpunkt, Fehlermeldung und die Kennung des Versanddienstes. Dazu je Empfänger ein persönlicher Abmeldelink.

Öffnungen und Klicks: nur mit Einwilligung

Gemessen wird nur, wenn der Kontakt der Messung zugestimmt hat und das Büro die Messung nicht abgeschaltet hat. Beides wird zweimal geprüft: beim Bauen der Mail und noch einmal beim Abruf des Pixels oder des Links. Sonst zählten Mails weiter, die längst in Postfächern liegen. Ein unlesbares Büroprofil gilt dabei als „nicht messen“.

Alle Zähladressen sind mit HMAC gezeichnet, und der Zweck geht in die Unterschrift ein. Ohne gültige Unterschrift wird nicht gezählt.

Aus den gemessenen Reaktionen entsteht die Anruf-Liste: Kontakte ab drei Öffnungen oder zwei Klicks, mit Name, Telefonnummer und dem, was sie angesehen haben. Die Liste ordnet und schlägt vor. Angerufen wird von einem Menschen. Eine automatisierte Entscheidung nach Art. 22 DSGVO ist das nicht.

Der Knopf „Interesse an dieser Immobilie“

Dieser Klick wird auch ohne Messeinwilligung festgehalten, und das mit Absicht: Ein Zählpixel beobachtet jemanden, der nur eine Mail lesen wollte. Hier drückt jemand einen beschrifteten Knopf, auf dem steht, was danach passiert. Das ist eine Anfrage, und sie zu speichern heißt, sie zu beantworten: der Makler ruft zurück. Die Adresse des Knopfs ist gezeichnet, damit niemand fremden Kontakten Rückrufwünsche unterschieben kann. Eine Telefonnummer kann man dort freiwillig nachreichen.

Nachfassmail

Ist im Büroprofil ein Schalter dafür gesetzt, bekommt ein Kontakt 48 Stunden nach einem Klick genau eine Erinnerung an genau dieses Objekt. Je Kontakt und Objekt höchstens eine, für immer. Dass sie verschickt wurde, wird als Vermerk festgehalten, sonst käme sie ein zweites Mal, sobald die gemessenen Ereignisse nach 90 Tagen verfallen.

Auch diese Mail wird gemessen, seit dem 31. August 2026: eine Öffnung über ein Zählpixel, ein Klick über eine Weiterleitung. Es gilt dieselbe Voraussetzung wie bei jeder anderen Messung, nämlich die eigene Zustimmung zur Messung. Sie liegt hier immer vor, denn ohne einen gemessenen Klick gäbe es diese Mail gar nicht. Geprüft wird sie trotzdem bei jedem einzelnen Abruf, und ein Widerruf wirkt sofort. Beide Zähladressen sind wie überall gezeichnet; die Unterschrift geht über Kontakt und Objekt, und zusätzlich muss zu diesem Paar wirklich eine Erinnerung verschickt worden sein. Festgehalten wird beides getrennt von Öffnungen und Klicks aus dem Newsletter, damit die Auswertung beides auseinanderhalten kann. Auf die Anruf-Liste führt ein Klick auf diese Mail nicht.

Objektdaten aus Exposés

Der Text eines hochgeladenen Exposé-PDFs wird auf unserem Server ausgelesen, daraus entstehen Titel, Lage, Preis, Eckdaten und Bilder für die Mail. Ein Exposé nennt gelegentlich einen Ansprechpartner; dieses Feld wird ausdrücklich mit ausgelesen.

Online-Wertermittlung

Legt ein Büro den Fragebogen zur Wertermittlung auf seine Website, läuft die Strecke unter app.keystate.de im Rahmen dieser Seite. Die Schritte blendet der Browser um. An den Server geht etwas erst, wenn Sie die Angaben zum Objekt abschicken, um die Spanne zu sehen. Wer vorher aufhört, hinterlässt nichts.

Mit diesem Schritt gespeichert werden: Objektart, die Angaben zum Objekt (etwa Baujahr, Wohnfläche, Zimmerzahl, Zustand und Ausstattung), die vollständige Adresse der Immobilie samt Koordinaten und die IP-Adresse. Eine Person gehört dazu noch nicht. Erst der letzte Schritt fügt Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer hinzu, dazu das Anliegen und die gewünschten Rückrufzeiten. Ohne das Häkchen zur Einwilligung nimmt der Server ihn nicht an.

Die Adressvorschläge beim Tippen kommen von Nominatim (OpenStreetMap), der Kartenausschnitt aus OSM-Kacheln. Beides holt unser Server und nicht Ihr Browser: Sonst stünde die Adresse jedes Besuchers samt seiner IP-Adresse im Protokoll eines fremden Dienstes. Einmal geholte Kacheln liegen danach bei uns.

Eine Datenquelle für Marktwerte ist derzeit nicht angebunden. Die Angaben gehen deshalb nirgendwo zur Berechnung hin, sondern nur als zwei Mails hinaus: eine an das Maklerbüro mit allem, was es für den Rückruf braucht, und eine an den Eigentümer als Bestätigung, mit dem Bericht als PDF im Anhang.

Eine Wertanfrage ist keine Newsletter-Anmeldung. Der Kontakt, der dabei entsteht, trägt die Herkunft „bewertung“ und ist nicht versandfähig. Wer in die Empfängerliste soll, wird eigens gefragt.

Vor jeder einzelnen Mail wird geprüft

Geprüft wird zweimal: einmal beim Aufbau der Empfängerliste und einmal unmittelbar vor jeder einzelnen Nachricht. Die zweite Prüfung ist kein Sammelfilter, sondern läuft je Mail und umfasst drei Punkte.

Fällt einer der drei aus, wird übersprungen statt gesendet. Zusätzlich gilt eine Frequenzbremse: höchstens eine Mail in drei Tagen an dieselbe Adresse, büroweit gezählt.

Wer außer uns etwas sieht

Server-Protokolle

Der Webserver hält IP-Adresse und aufgerufene Adresse fest. Bei den Links aus einer Mail steht in dieser Adresse auch der Abmelde-, Bestätigungs-, Klick- oder Interesse-Token. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser Interesse an einem störungsfreien Betrieb. Wie lange diese Protokolle liegen bleiben, legt nicht die Anwendung fest, sondern die Konfiguration des Servers.

Wie lange gespeichert wird

Jede dieser Fristen steht als Wert im Programm und wird täglich durchgesetzt.

Löschung

Löscht das Büro einen Kontakt, verschwinden Einwilligungen, Suchprofil und Nachfass-Vermerke mit ihm. Eine Wertanfrage verliert dabei ihre Zuordnung; die Angaben zum Objekt bleiben als Vorgang des Büros stehen. Löscht ein Büro sein Konto, wird jede Tabelle geräumt, die seine Kennung trägt, dazu Profil, Archiv, Exporte und Dokumente. Welche Tabellen das sind, ermittelt der Löschlauf zur Laufzeit aus der Datenbank, nicht aus einer gepflegten Liste, die jemand zu ergänzen vergisst.

Zwei Dinge bleiben, und beides ist eine bewusste Entscheidung:

Abmelden und widersprechen

In jeder Mail steht ein Abmeldelink im Fuß, und die Kopfzeilen tragen die Ein-Klick-Abmeldung nach RFC 8058. Viele Mailprogramme zeigen dafür einen eigenen Knopf. Beide Wege laufen durch dieselbe Funktion und können nicht auseinanderlaufen. Eine Abmeldung wirkt sofort und bei jedem Büro, das die Adresse in seiner Empfängerliste hat. Fehlt in einer Vorlage der Abmeldelink, hängt Keystate ihn selbst an; ohne geht keine Mail hinaus.

Die Zustimmung zur Messung lässt sich getrennt geben und ist nicht Bedingung dafür, den Newsletter zu bekommen.

Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf einem berechtigten Interesse beruhen (Art. 21).

Als Empfänger eines Newsletters oder als Eigentümer, der eine Wertermittlung angefordert hat, richten Sie diese Rechte an das Maklerbüro. Es ist der Verantwortliche. Erreicht uns eine Anfrage trotzdem, geben wir sie an das Büro weiter und handeln nur auf dessen Weisung. Als Kunde oder Mitarbeiter eines Kundenbüros genügt eine formlose Nachricht an niklas@keystate.de.

Unabhängig davon können Sie sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO).

Sicherheit

Änderungen

Ändert sich am Tool etwas, das hier steht, ändern wir diese Erklärung mit. Es gilt die Fassung vom 31. August 2026.

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